"Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ ist ein neuseeländischer Fantasyfilm von Peter Jackson aus dem Jahre 2012 und basiert auf dem Roman Der Hobbit von J. R. R. Tolkien von 1937. Der Hobbit Bilbo Beutlin wird vom Auenland aus in ein großes Abenteuer geschickt, denn er soll 12 tanz- und trinklustigen Zwergen helfen, ihren Schatz zurückzubekommen. So machen sich die 13!! Gefährten voller Tatendrang auf den Weg, der sie u. a. auch über das Nebelgebirge führt. Während ihrer Reise begegnen sie allerlei Gestalten, die sie auf ihrem Weg unterstützen und ihnen bei ihrer Mission helfen.
Diese Original-Filmbeschreibung passt bis ins Detail so gut auf die Ereignisse, die sich Mitte Dezember bei der Weihnachtswanderung der „Fantastischen Vierten“ abspielten, dass sich der Chronist eigentlich jedes weitere Wort sparen könnte. Leider ist davon auszugehen, dass nicht jeder Leser dieses Artikels den Block-Buster kennt, der mittlerweile weltweit immerhin rund 1017 Mio. US-Dollar eigespielt hat.
Daher nachstehend ein kurzer Abriss der Geschehnisse:
Die wunderbare Reise der vorerst 12 Gefährten begann im idyllischen Barkhausen, einem leicht bewaldeten Hügelgebiet, ähnlich dem Auenland (vgl. Filmbeschreibung). Dank des milden Klimas und der freundlichen Menschen eignet sich die Gegend hervorragend, um ein sorgenfreies Leben zu führen.
Dass bereits wenige Minuten nach dem Start der „Fantastischen Vierten“ ein erster Stopp eingelegt wurde, hatte einerseits damit zu tun, vorsorglich Verpflegung für die weitere Reise aufzunehmen, andererseits wurde aus Rücksicht auf den in der Nacht vorher plötzlich erkrankten und erst jetzt anreisefähigen 13ten!! Gefährten (vgl. Filmbeschreibung) eine kleine Wartezeit gerne in Kauf genommen.
Das konnte in einem so kleinen und liebenswerten Ort natürlich nicht unbemerkt bleiben. So fand sich umgehend ein weiterer guter Mann, um der Truppe seine besten Wünsche mit auf den Weg zu geben. Auch zusätzliche Verpflegung war umgehend zu Hand.
Dann folgte der Weg über den Esel, einer Landschaft ähnlich dem sagenumwobenen Nebelgebirge (vgl. Filmbeschreibung). Selbst die Kunde von drei Wölfen, die hier vor Kurzen just auf der Route der frohen Wanderer gesehen worden sein sollen, konnte die Unerschrockenen nicht abhalten, weiter unbeirrt ihrem Weg zu folgen. Dass die vermeintliche Gefahr trotzdem nicht alle Nerven völlig unstrapaziert gelassen hatte, zeigte sich an den Freudentänzen, die von den weniger Abgebrühten aufgeführt wurden.
Auch jenseits des Nebelgebirges Esels hatte sich die Kunde über die unerwartete Reise der „Fantastischen Vierten“ in Windeseile verbreitet. Und auch hier (in Lintorf) fanden sich rechtschaffende Männer, die der in Teilen bereits erschöpften Truppe Speis und Trank anboten. Nach einem ungarischen Pflaumen-Intermezzo fand man sich anschließend im Kräutergarten der lebenden Digestiv-Legende Ilse B. ein. Leider war diese verhindert, so dass der jüngste Spross des Clans -leider immer noch im Lehrlingsstatus verharrend- die Versorgung der Helden übernehmen musste. Eine Aufgabe, die er trotzdem mit Bravour erfüllte. Wie einst Radagast, der Braune (einer der fünf Istari > bitte bei Bedarf googeln, sonst wird der Bericht zu lang), dessen Herz der Natur gehört, bot er den Reisenden selbstgemachte Köstlichkeiten an, denen reichlich zugesprochen wurde. Damit nicht genug! Auch der ehemalige Anführer der Fantas, der einzig aus Gründen der Selbstkasteiung vor Monaten seinen Rückzug erklärte, musste seinem Herzen folgen und konnte nicht anders, als den tapferen Wanderern seine guten Wünsche mit auf den weiteren Weg zu geben.
Die nächste Station der unerwarteten Reise sollte dann dunkele Schatten über die bis dahin frohgestimmten Gefährten aufziehen lassen. Man hatte am Ende der Wiehenstraße Rast gemacht, um nicht nur den strapazierten Körpern etwas Ruhe zu gönnen und dringend benötigten Proviant aufzunehmen, sondern auch, um im fairen Wettkampf Mann gegen Mann die Fähigkeiten im Darts zu testen. Leider ließen es unsere wackeren Helden daraufhin etwas an der immer erforderlichen Wachsamkeit mangeln. Diese Unvorsichtigkeit sollte sich umgehend rächen. Wie aus dem Nichts tauchten plötzlich überfallartig -ähnlich den Waldelben in „Der Hobbit“ -unzählige Amazonen im Lager unserer Helden auf. Von einem Moment auf den anderen änderte sich alles. Die bis dahin noch Tanzfreudigsten fielen plötzlich in einen komaähnlichen Tiefschlaf, der scheinbar auch noch mit einem Unsichtbarkeitszauber belegt war. Andere erhielten so unsagbar viel „Rede-Input“ (man stelle sich nur die Masse an Frauen vor!), dass anschließend von einem Gedanken-Black-Out gesprochen wurde, der in diesem Moment seinen Ursprung hatte. Man konnte sich an kaum noch etwas erinnern. Nichts war wie vorher! Als Bild-Dokument kann hier leider nur ein unscharfes Foto dienen, das in den Wirren des Überfalls aufgenommen worden zu sein scheint.
Da auch der Chronist ab diesem Moment scheinbar von einem unerklärlichen „Vergessens-Zauber“ erfasst wurde, muss auch der weitere Verlauf des Abends unkommentiert bleiben. Nur fundamentierte Berichterstattung verdient den Namen Berichterstattung. Dafür stehe ich.