Die Regionalligaherren haben gegen 1860 Bremen nichts liegen lassen und sich mit einem schnellen Sieg beim 3:0 (25:23, 25:22, 25:21) drei wichtige Punkte für die eventuelle Play-down-Runde der Regionalliga gesichert.
Beide Mannschaften begannen den ersten Satz überaus konzentriert. Starke Aufschläge, harte Angriffe und spektakuläre Abwehraktionen ließen keinen Zweifel daran, dass beide Mannschaften die Punkte auf ihr Konto schreiben möchten. Ein enger Satz, der bis zum Ende offen war, wurde dann aber durch einen starken Block von Routinier Jens Bösmann für Lintorf entschieden.
Ähnlich im zweiten Durchgang. Die kreativen Angriffe durch Felix Prummer und Andi Tissen brachten die Lintorfer noch nicht in die gewünschte Position. Auch die Bremer kippten noch einmal nach und entschieden auch längere, hart umkämpfte Ballwechsel für sich. Den Unterschied machte dann allerdings der später gewählte MVP Lars Wittkötter, der mit seiner hohen Abschlaghöhe und Konstanz die Bremer Abwehr immer wieder vor neue Aufgaben stellte. Somit ging auch der zweite Satz nach 28 Spielminuten an den VfL.
Lintorf startete in Satz drei routiniert und fackelte nicht lange. Der Aufschlagdruck von Damian Jonzynski verbesserte sich. Auch Felix Prummer powerte weiter über seine Außenposition. Nervosität machte sich nun aufseiten der Bremer bemerkbar. Auch der gegnerische Trainer Thorsten Linné hatte keine Antworten mehr. So stand dem Sieg des VfL nichts mehr im Wege.
Unser Ziel war es nie aufhören anzufangen.
Ähm, ne... Nie anfangen aufzuhören.
Das haben wir heute bis zum Ende geschafft!
Interims-Noch-Kapitän Henrik Kollweier
Die Freude nach dem Spiel wich der Enttäuschung, denn als das Ergebnis aus Lüneburg gegen Ammerland (3:2) bekannt gegeben wurde, rückte die Aufstiegsrunde doch wieder in die Ferne. Am kommenden Samstag begrüßt der VfL dann die junge Truppe von Spitzenreiter Oldenburg und beendet damit dann die Hauptrunde der Regionalliga. Nur bei einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage von Lüneburg in Osnabrück wäre die Aufstiegsrunde noch zu erreichen.
VfL Lintorf: Jens Bösmann, Andreas Tissen, Avi Engbrecht, Henrik Kollweier, Felix Prummer, Laurenz Eimke, Florian Bressert, Lars Wittkötter, Damian Jonzynski, Daniel Kopp, Trainer Stefan Hahler.