Am Samstag treffen die Drittligavoelleyballer des VfL Lintorf um 19:00 Uhr in eigener Halle auf die SF Aligse.
Im zweiten Spiel der Saison will die Horde nicht nur an die Leistung vom Auftaktspiel anknüpfen – es soll auch etwas Zählbares rauskommen! „Ein bisschen mehr Coolness und eine bisschen konsequenter. Dann geht was“, meint der renommierte „Doktor Volleyball“ Stefan Hahler. „Ich denke, man hat gegen Hörde gesehen, dass wir uns in der 3. Liga nicht verstecken brauchen“, Mit Aligse kommt allerdings der Tabellenvierte des letzten Jahres in den Altkreis. Mit im Gepäck: zwei ehemalige VfLer. Adrian Quistorff und Maik Böske. Die selbsternannten Gallier dürften nach zwei 3:2 Siegen (u.a. bei den Lachsen aus Köln) auf die nächsten Punkte hoffen.
Sein Comeback im Trikot des VfL feierte gegen Hörde Andreas Tissen. Hier verrät er, wie er das Spiel erlebte und was er sich von den kommenden Partien erhofft.
Andreas, wie war das erste Spiel für Lintorf für Dich?
Zunächst einmal bin ich wirklich sehr froh darüber, wieder in Lintorf spielen zu können. Ich bin hier seit meinem 8. Lebensjahr aufgewachsen und habe alles über das Volleyballspielen in dem Verein gelernt und beigebracht bekommen. Dafür an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an alle, die mich begleitet haben! Und zum ersten Spiel… Das hat mir gezeigt das es zu Hause immer noch am Schönsten ist. Die Halle, die Fans, die Stimmung, die Mannschaft – es fühlt sich einfach richtig an, hier zu spielen. Wie eine große Familie ist…
Was macht den Unterschied zu Hannover?
In Lintorf ist von A bis Z alles durchorganisiert und jeder kennt jeden. Das hat mich in Hannover überrascht das dort jede Mannschaft für sich selbst kämpft bis auf wenige Ausnahmen und man kaum was mit den anderen Vereinsmitglieder zu tun hat. Aber das liegt wohl an der Großstadt und an der Vielzahl an verschiedenen Hallen, in denen man trainiert.
Was hältst Du von der neuen Liga?
Zur Liga kann ich ehrlich gesagt nicht so viel sagen. Aber das ist schon ganz ordentliches „Tennis“! Das Spiel ist schneller geworden, es gibt neue Begrüßungsformen des DVV, schicke, schnelle Bälle – das passt schon! Aber abgesehen vom Drumherum und von potenziell starken Gegnern: Mir persönlich ist es egal wie gut oder schlecht der Gegner auf der anderen Seite ist. Die Hauptsache, dass wir alle unsere Höchstleistungen abrufen und echten Volleyball spielen! Wenn wir das von uns sagen können, werden wir auch die wichtigen Spiele gewinnen.
Was erhoffst Du Dir vom Spiel gegen Aligse?
Natürlich die ersten Punkte! Und das wir zeigen, dass wir uns als Mannschaft wieder weiterentwickelt haben um den nächsten Schritt nach vorne in der Liga machen zu können!