Die Lintorfer Damen erinnern sich im Rückblick gerne an:
- Die Fahrt zur kleinen Nienburgerin, der alle Mädels sehr entgegenfieberten, auch Lisa Hörsemann. Die kichernde Truppe der damaligen dritten Damen setze sich in den Bulli und es ging los, nach etwa 50 m Fahrt schrie Lisa auf einmal panisch „Ich bin nicht angeschnallt“ und rüttelte dabei am Vordersitz. Das war der running gag des Jahres….
- Als die U16 ihre Fahrten Richtung Nortrup oder Bersenbrück antraten und lautstark „Lieder“ von Adel Tawil mehr oder weniger elegant sangen. Dabei hatte nicht nur Fahrerin Erika Gänsehaut, da auch ein paar Engelsstimmen dabei waren…
- Als wir von Beach-Jugendmeisterschaften über den Bad Essener Berg nach Hause fuhren und Wolfgang die Kurven etwas schnell befuhr, dem Auto vor uns etwas dicht auffuhr und dieses dann plötzlich hielt und ihm am Fenster eine Predigt hielt, dass er unverantwortungsvoll wäre. Wolfgang nickte alles ab , wartete, bis sich die Frau wieder zu ihrem Auto begab und überholte sie mit quietschenden Reifen…
- Als die erste Damen ein riesen Teil ihres Bullis auf der Autobahn Richtung Hildesheim verlor, dies aber erst merkte, als sie am Ziel ankamen und Stefan Engelke fragte: „Habt ihr auch dieses Stück Plastik auf der Autobahn gesehen?“.
- Als die ein oder andere Flasche Tequila nach einem Auswärtssieg mit in den Bulli musste und ganz unproblematisch in der Tür bei jeder Pipi-Pause weiter geleert wurde. War gar nicht kompliziert mit den Zitronen und dem Salz ….
- Als unser Jugendtrainer Wolfgang uns nach jedem Spiel nach Hause fuhr, allerdings nie angehalten hat, sondern wir aus dem rollenden Bulli springen mussten. Die Taschen mussten natürlich vorher schon aus dem Kofferraum auf dem Schoß platziert werden…
- Als sich Lara nach der Ostercappelner Schnellstraße übergeben musste und der Bulli somit leicht verspätet zum Spiel in Osnabrück ankam. Ob das nun am Fahrstil lag oder am Alkohol am Abend vorher? Man weiß es nicht…
- Als Caro so dringend Pipi musste, dass sie drohte, dass es gleich Tote gäbe, wenn wir nicht direkt anhalten und dass es dann zu spät wäre. Dass wir uns mitten auf der Autobahn befanden, war ihr sowas von egal. Sie wollte am liebsten in der Autobahnausfahrt halten und aus der letzten Sitzreihe springen. So aggressiv hatten wir die liebe Caro noch nie erlebt.
- Als sich eine Spielerin übergeben musste und es nicht mehr raus geschafft hat…
- Als ein Teil des blauen Fußballbullis lose war, Lisa sich auf den Boden schmiss um es zu suchen, Meike es letztendlich abgetreten hat und Trainer Patrick nicht losfahren wollte, weil es ja hätte wichtig sein können….Meike, liegt das Teil immer noch bei euch im Treppenhaus?
- Als Ewald aus dem fahrenden Bulli sprang (laut Aussagen waren es fast 50 km/h)!!!!, um keine Zeit zu verlieren…
- Als sich Fahrerin Jule darauf freute endlich den Automatik Bulli zu fahren und auf der Autobahn ordentlich Gas gab. Dauerhafte Lichthupen verwirrten Fahrer und Beifahrer des Bullis. Dann der Anruf von Trainer Mark Truschkowski: Der Bulli würde auseinanderfallen – bitte schnell anhalten. An der Seite zögerte Matthias Engel nicht lange, riss das hintere Teil des Bullis ab und die Fahrt ging weiter…
- Als Jana damals von einer Jugendmeisterschaft mit Grzegorz nach Hause gefahren ist, er sich gedanklich nicht mehr ganz fokussierte, da er Witze erzählte und leider direkt geblitzt wurde. Seitdem wollte er keine Witze mehr erzählen…
- Als man damals noch im Bulli verstecken spielen durfte. Wohl gemerkt, natürlich während der Fahrt. (Bitte nicht nachmachen)!...
- Als sich die Damen beömmeln mussten, weil die Herren es geschafft haben, vom Auswärtsspiel in Münster Richtung Lintorf (Ratingen) nach Hause zu fahren….
Ob mit den alten oder neuen Bullis, Storys gibt es wohl immer wieder und gäbe es mehr Bullis, sodass jede Mannschaft oft damit fahren kann, könnte man sicherlich einen Roman draus schreiben.
E. Kollweier