Einen unerwartet souveränen 3:0 Sieg haben die Lintorfer Viertligavolleyballer am Samstag gegen GW Vallstedt eingefahren. Dabei konnten sich de VfLer sogar eine Leistungsdelle im dritten Satz erlauben.

So recht wollte man in Vallstedt den Lintorfern die Favoritenrolle nicht zugestehen. Sowohl in der Presse als auch im Heimspielflyer der Gastgeber war davon die Rede, dass sich die Altkreisler erstmal beim Tabellenvierten beweisen müssten. "Vallstedt hat das Spiel zum Prüfstein für uns stilisiert. Ich glaube da haben sie sich selbst ein Ei gelegt", meinte Felix Prummer nach dem Spiel. Denn so hatten die Gastgeber an zwei Fronten zu kämpfen. Gegen die eigenen Erwartungen und gegen einen zusätzlich motivierten VfL. "Wir haben einfach von Anfang an Gas gegeben. Damit sind die Jungs aus Vallstedt einfach nicht klar gekommen", meinte Mittelblocker Matthias Engel. Spätestens mit der ersten Aufschlagserie von Damian Joncynski mit sieben Punkten am Stück waren die Kräfteverhältnisse unübersehbar klargestellt. Der VfL drückte dem Spiel fortan den Stempel auf. Selten hat man den VfL Trainer so zufrieden, fast glücklich an der Seitenlinie gesehen wie am Samstag. Selten stand die Annahme so gut wie gegen Vallstedt. Und selten war der Angriff so konsequent - auch ohne Stefan Hahler oder gerade wegen dem "neuen" Außenmann Lars Wittkötter. Und auch ohne Pawel Wajnert, der noch krankheitsbedingt passen musste
Dabei konnten sich de VfLer sogar einen kurzen Leistungseinbruch im dritten Satz erlauben. Mit 2:9 startete die "Horde" etwas fahrlässig, fing sich aber wenig später wieder. Begünstigt wurde der VfL-Schub zudem von einigen Wechselkapriolen auf der gegnerischen Seite, die den Gästen wieder zur gewohnten Instabilität verhalfen. Zwar hatten die Hausherren auch durchaus gute Phasen (während und vor allem nach dem Spiel) aber dem Druck des VfL konnten die Vallstedter lediglich phasenweise im Angriff etwas Paroli bieten. Die VfL-Angreifer hingegen spulten konsquent ihr Programm ab und überwanden den gegenerischen Block immer wieder sehenswert. "Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Truppe. Das war eine eins minus mit Sternchen", so das Statement von Coach Cord Ernsting anschließend beim freundlichen Imbiss mit der Konkurrenz. Die 1+ soll dann in zwei Wochen gegen Hannover in eigener Halle folgen. Im neuen goldenen Ho-Mann of the Match Shirt wird dann Jens Bösmann einlaufen, der sich bei der Wahl am Samstag u.a. gegen den starken Libero Mark Truschkowski durchsetzen konnte.
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Für Lintorf spielten: Lars Wittkötter, Damian Jonczynski, Henrik Kollweier, Matthias Engel, Felix Prummer, Jens Bösmann, Mark Truschkowski