Die 1. Damen-Mannschaft in der Saison 2022/2023 - Regionalliga Nordwest

obere Reihe v.l.n.r.: Jannika Groß, Leonie Haarmann, Erika Kollweier, Regina Kopp, Lena Wesemann, Katharina Kilgus, Linda Hinsken
untere Reihe v.l.n.r: Jens Jäger, Meike Plegge, Cathi Luker, Melanie Weinmeister, Jette Nieragden
Es fehlen: Annika Henschen, Hillarie Giesbrecht, Kristina Gierke, Anne Maaß

 

WIR WOLLEN MEHR ALS NUR SCHAUKELN

LÄUFT! – ZWAR RÜCKWÄRTS UND BERGAB, ABER LÄUFT

So lässt sich unsere vergangene Saison wohl gut zusammenfassen. Bereits zum dritten Mal hatten wir, wie so viele andere auch, mit den Auswirkungen der Corona Pandemie zu kämpfen. Zwar durften wir bis Mitte Dezember noch eine weitestgehend „normale“ Hinrunde erleben, doch stellte der Jahreswechsel uns zunehmend vor neue Probleme. Unsere Rückrunde war geprägt von spontanen Spielabsagen, Schwierigkeiten bei der Suche nach Alternativterminen, mehreren Doppelspieltags-Wochenenden und einer kurzfristigen einmonatigen Saisonverlängerung, welche nicht nur den Älteren unter uns am Ende einiges abverlangt hat.

Dass wir dann auch noch unser zuvor gestecktes Ziel vom oberen Tabellendrittel deutlich verpasst haben, war das leider negativ behaftetete i-Tüpfelchen einer eher durchwachsenen Saison. Mit dem sechsten Tabellenplatz haben wir uns zwar vor den Abstiegsplätzen gerettet, doch sind wir davon überzeugt, dass definitiv noch etwas mehr Luft nach oben gewesen wäre.

ABER: Wer uns kennt, weiß sicher, dass wir keinesfalls Schwarzmaler sind und auch durchaus positive Schlüsse aus dem vergangenen Jahr ziehen können. Zum einen haben uns letzten Endes nur fünf Punkte bis auf einen Podiumsplatz gefehlt und zum anderen haben wir wenigstens noch ausreichend Luft zur Steigerung nach oben gelassen. Außerdem haben wir unseren Teamgeist stetig weiter gestärkt, indem jegliche Spielausfälle durch Glühwein-Wanderungen und Cheerleading unserer Herren genutzt wurden. Ganz nebenbei haben wir auch noch unsere legendäre und atemberaubende Eiskönigin-Performance weiterentwickelt und diese bereits das ein oder andere Mal vor ausgewähltem Publikum präsentiert. Trotz tosendem Applaus haben wir uns dennoch dazu entschlossen, bei unserer altbekannten Leidenschaft dem Volleyball zu bleiben. Wir sind froh darüber, dass wir überhaupt die Möglichkeit hatten eine komplette Saison zu spielen und wollen uns in diesem Sinne noch einmal bei allen Zuschauern und Helfern für die tatkräftige Unterstützung bedanken.

TEAMWORK MAKES THE DREAMWORK

Apropos bedanken – Leider haben uns mit Charlotte Höfelmeyer, Anna Lehnen und Laura Fischer gleich drei Spielerinnen aus verschiedenen Gründen vorerst den Rücken zugekehrt. Vielen Dank euch Dreien, dass ihr ein Teil unserer Teams wart, und wir würden uns freuen, die ein oder andere in Zukunft nochmal wieder im Lintorfer Trikot auf dem Spielfeld sehen zu können. Ihr seid jederzeit mehr als Willkommen bei uns.

Wahren Fans wird an dieser Stelle wohl auffallen, dass ein Name unter den Abgängen zu fehlen scheint. Nach einem emotionalen Abschied von Anne Maaß am letzten Heimspieltag, kann unsere Berliner Schnauze unserem beschaulichen Dorf nun doch nicht ganz abschwören und wird uns trotz ihres neuen Wohnsitzes in Schwerin so viele Spieltage wie eben möglich unterstützen – angeblich nicht nur aufgrund der neuen Trikots, sondern aus Liebe zum gesamten Team.

Ihre alten Jobs als „Aushilfen bei Notfällen“ abgelegt, haben gleich zwei altbekannte Gesichter der ersten Damen. Annika Henschen und Kristina Gierke sind in diesem Jahr wieder zu 100 Prozent und mit vollem Engagement und Herzblut Teil der Crew. Dabei heben die beiden Routiniers nicht nur den Altersdurchschnitt, sondern vor allem den Erfahrungsschatz enorm an. 

Aber damit nicht genug. Bereits im vergangenen März konnten wir die kanadische Sympathieträgerin Hillarie Giesbrecht für den VfL gewinnen und nach Einsätzen sowohl bei uns als auch in der Verbandsliga, wird die Mittelblockerin in dieser Saison direkt in der Regionalliga durchstarten. Auch Regina Kopp wagt erfreulicherweise den Schritt in die erste Damen und wird den gegnerischen Block mit ihrem flinken Fingern im Zuspiel sicherlich vor einige Probleme stellen. Nicht nur für höhere Quantität, sondern auch für die nötige Qualität werden zudem zwei weitere Neuzugänge sorgen. Katharina Kilgus und Lena Wesemann packen redensartlich den Stier bei den Hörnern und wechseln vom OTSV Pr. Oldendorf Richtung Niedersachen, um unser Team zu stärken und uns zu einigen Siegen zu verhelfen.

Außerdem wird Jugendspielerin Jette Nieragden den ein oder anderen Spieltag als Zuspielerin für die erste Damen auflaufen und neben einigen anderen Unterstützerinnen aus den unteren Mannschaften auch regelmäßig bei den Trainingseinheiten mitwirken.

SCHNELLER, HÖHER, WEITER

Wir können also auf einen guten und breit aufgestellten Kader zurückgreifen, mit dem wir voll auf Angriff gehen wollen, um in dieser Saison dann wirklich mal wieder oben mitzuspielen. Da freut es uns umso mehr, dass auch das Trainerteam bestehend aus Jens Jäger und Meike Plegge uns weiterhin die Treue hält. Die beiden sind engagiert und motiviert mit uns in die Vorbereitung gestartet, haben uns an zwei intensiven Trainingscamp-Wochenenden ordentlich ins Schwitzen gebracht und uns mit ein paar Testspielen und Turnieren bestmöglich auf die neue Spielzeit vorbereitet. Dabei legen unsere Coaches weiterhin großen Wert auf ein schnelles Spiel, um unseren Angreifern das Punkten zu erleichtern und die Konkurrenz alt aussehen zu lassen.

Letztere wird sich in diesem Jahr um zwei weitere Mannschaften erhöhen, da die Staffel von acht auf zehn Teams aufgestockt wurde und uns mit zwei Absteigern aus der Dritten Liga (VC Osnabrück, SC Union Emlichheim II) und zwei Oberligaaufsteigern (Turn-Klubb zu Hannover, Raspo Lathen) ein breit gefächertes Teilnehmerfeld erwartet. Vier Spieltage mehr also, um unser Können unter Beweis zu stellen und nicht nur nach, sondern besonders auch während der Spiele Vollgas zu geben.

Dabei hoffen wir im Lintorfer Volleydome wieder auf eure Unterstützung und wollen mithilfe aller Fans und Zuschauer endlich mal wieder „von Anfang an anfangen“ und so viele Siege wie nur möglich feiern.

Eure 1. Damen

 

Heimspiele

Sa, 24.09.2022 19:00 VfL Lintorf vs. Raspo Lathen

Sa, 08.10.2022 19:00 VfL Lintorf vs. SC Union Emlichheim II

Sa, 12.11.2022 19:00 VfL Lintorf vs. SC Spelle-Venhaus

Sa, 19.11.2022 19:00 VfL Lintorf vs. SV Union Lohne

Sa, 10.12.2022 19:00 VfL Lintorf vs. FC 47 Leschede

Sa, 07.01.2023 19:00 VfL Lintorf vs. VC Osnabrück

Sa, 22.01.2023 19:00 VfL Lintorf vs. USC Braunschweig

Sa, 28.01.2023 19:00 VfL Lintorf vs. Oldenburger TB

Sa, 04.03.2023 19:00 VfL Lintorf vs. Turn-Klubb zu Hannover

  

Trainngszeiten

Dienstag, 20:00 – 22:00 Uhr, Sporthalle Lintorf
Freitag, 18:00 – 18:30 Uhr, Sporthalle Lintorf

 

Trainer

Jens Jäger
Mobil: 0175/1899795
Email: jens.jaeger(at)unitybox.de

 

Meike Plegge
Mobil: 0160/7074483
Email: mplegge(at)gmx.de

Die Volleyballdamen des VfL Lintorf legten am vergangenen Sonntag einen Traumstart in die Regionalligasaison 2020/21 hin. Sie gewannen daheim im Lintorfer Volleydome deutlich mit 3:0-Sätzen (25:13, 25:17,25:11) gegen den SC Langenhagen.

Topmotiviert und glücklich, dass die Saison wie geplant und unter einigen Einschränkungen sogar mit Zuschauern losgehen konnte, starteten die VfLerinnen selbstsicher in den ersten Satz. Mit einer Aufschlagserie brachte Erika Kollweier die Annahme der Gäste von Anfang an ins Straucheln und sorgte für eine direkte 4:0-Punkteführung für ihr Team. Und auch ihre Mannschaftskolleginnen taten ihr gleich, sodass die Langenhagenerinnen immer mehr Punkte durch Annahmefehler an die Lintorferinnen abgaben. Auch im Angriff konnten die Gastgeber überzeugen und durch eine Mischung aus clever gelegten und hart angegriffenen Bällen kam auf der gegnerischen Seite kaum eine Feldabwehr zustande. Beim Spielstand von 17:9-Punkten für die Heimmannschaft sah sich der Trainer des SCL bereits gezwungen seine zweite Auszeit zu nehmen, welche aber keine Wirkung zeigte. Bis zum Satzende trat der VfL Lintorf selbstbewusst auf und ließ keine Zweifel daran, diesen noch abgeben zu können. Nach 24 Spielminuten war die erste Hürde mit einem Punktestand von 25:14 bereits genommen.

Doch waren die Gastgeber gewarnt, dass ihre Kontrahentinnen im nächsten Satz sicherlich mehr Gegenwehr zeigen würden und das Spiel keinesfalls ein Selbstläufer sein würde. So startete der zweite Satz ausgeglichener und vor allem der Block der Langenhagenerinnen sorgte auf Lintorfer Seite für zunehmend Probleme. Sie gerieten in einen vier Punkterückstand und Coach Jens Jäger sah sich gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Diese trug Früchte und mit enormen Kampfgeist fanden die Damen des VfL zurück in ihr Spiel und bewiesen die nötige Gelassenheit diesen Satz noch zu drehen. Wieder war es die Annahme der Hannoveraner die zunehmend wackelte und es traten immer mehr Abstimmungsprobleme auf. Die Chance wusste das Team um Libero Melanie Weinmeister zu nutzen und auch dieser Satz konnte nach ein paar Startschwierigkeiten letztendlich noch deutlich mit 25:17-Punkten gewonnen werden.

Auch im dritten und letzten Satz fanden die Gäste einfach nicht ins Spiel. Eine Aufschlagserie der später zum MVP gekürten Außenangreiferin Cathi Luker sorgte gleich zu Beginn für eine Vorentscheidung des Spiels, denn schnell ging sie mit ihrer Mannschaft wieder in Führung. Durch die stabile Annahme um Libero Melanie Weinmeister konnte Erike Kollweier ihr Zuspiel sehr variabel gestalten und verschaffte ihren Angreifern somit immer wieder Einer-Block Situationen, welche diese gnadenlos ausnutzten und die Bälle im gegnerischen Feld versenkten.

Nach insgesamt 80 Spielminuten konnten die Damen des VfL Lintorf ihren nahezu perfekten 3:0-Saisonauftakt im gut besuchten Lintorfer Volleydome feiern. „Es ist schön zu sehen, dass die Mädels sich dem Gegner in keiner Sekunde angepasst, sich immer auf sich konzentriert und einfach ihr Spiel durchgezogen haben. Einen besseren Start hätten wir nicht haben können und wir freuen uns sehr, dass trotz der vielen Auflagen so viele Zuschauer den Weg in die Halle gefunden haben. Beim nächsten Mal müssen wir ja fast noch mehr Plätze bereitstellen, viel mehr hätten nämlich nicht mehr kommen können.“ , resümiert Co-Trainerin Meike Plegge sichtlich glücklich nach dem Sieg.

Am kommenden Samstag, den 26.09.2020 geht es für die Mannschaft dann zum Aufsteiger dem VfL Oythe II, bei dem sie unbedingt an ihre Leistungen anknüpfen und am Ende mit drei Punkten im Gepäck wieder die Heimreise antreten wollen.

Für den VfL aktiv: Theresa Bahr, Jannika Groß, Jana Derksen, Erika Kollweier, Linda Hinsken, Anne Maaß, Marie Koopmann, Gesa Kuna, Cathi Luker, Melanie Weinmeister, Laura FischerWhatsApp Image 2020 09 20 at 17.29.31

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